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earshot.at - 6/7
ancient spirit.de - 10/12
HM Breakdown  -  9/10
neckbreaker - 9/10
nocturnal-hall - 8,5/10
metal.de - 7/10
myrevelations.de - 9/15
bloodchamber.de - 7/10
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Metal Team UK: Look up this band on Google, and you’ll get directed to the website www.thrashmetal.de. Like the well known wood sealant, it does exactly what it says on the label!

Vampire-Magazine.com
When I've opened my mail some days ago, I received the fourth full-length creation "Abyssland" from the German band Blood Red Angel. In my music collection, I already have one previous album("The State of Insanity") from these thrashers, so I already was aware of the bands potential.

Metalthai.com 4.50 of 6.66

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www.nedermetaal.nl
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12.04.2008

Vampster.com

Um ehrlich zu sein hatte ich nicht mehr daran geglaubt, von BLOOD RED ANGEL nochmal ein neues Lebenszeichen in Form eines Albums zu hören, zu lange war nichts mehr aus dem Lager der Ruhrpott-Thrasher zu hören. Um so erfreulicher ist es nun, dass sie sich nicht haben unterkriegen lassen und ihr neues Werk "Abyssland" der Öffentlichkeit vorstellen, wenn auch nur als Eigenpressung.
Bereits der Opener "Ceremony Of The Condemned" macht klar, dass die Jungs nichts verlernt haben und holzt ordentlich rein, das aggressive Bay Area-Riffing in Verbindung mit den angepissten Vocals von Klaus Spangenberg macht klar wo der Hammer hängt und auch wenn die Produktion für meine Ohren anfangs etwas ungewohnt klang, muss ich doch mittlerweile zugeben, dass dieser mittige, leicht maschinell wirkende Sound sehr gut zur kalten Atmosphäre des Albums passt, übrigens ebenso wie das gelungene Artwork.
Im Vergleich zu den Vorgängern klingt "Abyssland" meiner Ansicht nach wesentlich variantenreicher, auch wenn die meisten Tracks im Uptempobereich angesiedelt sind, werden immer wieder kurze Midtempoparts, ja teilweise fast schon doomige Riffs wie in "Enforced" eingeschoben, sodass sich die einzelnen Stücke deutlich voneinander unterscheiden. Der größte Fortschritt ist aber im Gesang auszumachen, der nun viel kraftvoller, vielfältiger und auch einfallsreicher klingt als in der Vergangenheit.
Ich wage mal zu behaupten, dass BLOOD RED ANGEL wie viele Bands mal wieder mit der "Prophet im eigenen Lande"-Problematik zu kämpfen haben, anders kann ich es mir nicht erklären, dass momentan jede durchschnittliche Boxhandschuh-Thrash Gurkentruppe die nach durchschnittlicher 85er Bay Area klingt über den grünen Klee gelobt wird, während Bands die sich in diesem Genre um Abwechslung bemühen, einfach mal so übersehen werden.
Sei es wie es sei. BLOOD RED ANGEL haben mit "Abyssland" eindeutig ihr bisher bestes Album abgeliefert und überzeugen mit coolen Ideen, starkem Riffing und guten Melodien, lediglich einige ruhige Momente in der Halbballade "Dead End Corridors" oder in "ITN" klingen vielleicht noch leicht schräg. Das soll kein Grund sein dieses Album nicht anzutesten und ich hoffe mal, die richtigen Leute fühlen sich angesprochen.

Geschrieben von: Ulle
Veröffentlichungstermin: 2008

Spielzeit: 45:39 Min.
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powermetal.de

Review von Björn Backes

BLOOD RED ANGEL mussten nach dem Release ihres letzten Albums "Crime Entertainment" flächendeckend Kritik einstecken. Nicht nur die musikalische Seite, sondern auch die Produktion wurde vielerorts bemängelt und schuf die bedeutendste Voraussetzung für eine längere Schaffenspause. Auch Frontmann Klaus, gleichzeitig Producer der Band, hat einiges einstecken müssen. Zu durchwachsen seine Performance auf "Crime Entertainment", zu wenig Flexibilität in seiner Stimme. Doch gerade er bzw. seine überraschend starke Performance sind es, die BLOOD RED ANGEL nun mit einem mal weider auf die Liste der besten Underground-Thrash-Bands der Nation bringen. Auf der vierten Scheibe, der ersten in vier Jahren, zeigen BLOOD RED ANGEL, welche Qualitäten immer noch in den fünf Musikern stecken. Kompakter, härter zeitgemäßer: "Abyssland" bringt den gekenterten Segler wieder auf die richtige Welle!

Neben den Fortschritten im Gesangsbereich sind vor allem die erheblichen Modifikationen im Songwriting auf Anhieb zu spüren. Die Rhythmusfraktion leistet bisweilen Großartiges und treibt die Songs zielsicher und mit Präzision recht schnell über die Ziellinie, wobei auch das oftmals erhöhte Tempo eine gewichtige Rolle spielt. Schon in den ersten Stücken gibt's kein Halten mehr, was vor allem Freunde älterer METALLICA/MEGADETH-Ergüsse freuen dürfte. Stücke wie 'Revelation' oder 'Ceremony Of The Condemned' beispielsweise lassen eine unerwartete Inspirationsquelle erahnen, wohingegen eine Nummer wie 'Independent' einst auch auf dem Mist eines gewissen Herrn Hetfield gewachsen sein könnte. Sehr stark, was das Quintett in diesen Stücken ableistet.

In der Zwischenzeit macht man auch vor moderneren Inhalten keinen Halt mehr: Im Titelsong lässt man sich sogar zu einigen melodischen Arrangements hinreißen, wohingegen stampfende Nummern wie 'Enforced' und 'Decline' sogar den Vergleich mit so manchem Modern-Thrash-Act rechtfertigen. Wenn dann noch ein Song wie 'Hostile' in weniger als einer Minute mit vollster Aggression durch die Botanik rast, scheint das Chaos perfekt. Jedoch braucht sich die Band um die Homogenität des Materials keine Sorgen zu machen, die ist nämlich alleine schon durch die wieder erstarkte, überzeugende Symbiose aus fetten Shouts und satter Gitarrenarbeit gewährleistet. Und da dieses Mal auch die Produktion vom Allerfeinsten ist, darf man den Mannen aus Krefeld auf jeden Fall auch zu einem gelungenen Comeback (sofern davon die Rede sein darf) gratulieren. "Abyssland" vermittelt den Eindruck, die Band habe die Auszeit absolut sinnvoll genutzt und die neu geschöpften Inspirationen gewinnbringend in den Kompositionsprozess mit eingeflochten. Möglicherweise, ja sehr wahrscheinlich haben BLOOD RED ANGEL nämlich hier ihr bisheriges Referenzwerk zusammengestellt.

Anspieltipps: Abyssland, Hostile, Dead End Corridors, Itn

Björn Backes [12.2.2008]

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bloodchamber.de

von: Michael Meyer

7 punkte

Der augenzwinkernde Begriff „Rhein Neckar Thrash“ in der Mitte des Booklets kann man durchaus wörtlich nehmen, denn genau das erwartet uns hier: Thrash Metal in seiner reinen US-amerikanischen Form. Ebenso wie die Kollegen von ABANDONED wissen auch BLOOD RED ANGEL genau, wie man mit den Instrumenten umzugehen hat und den Stellenwert von Acts wie TESTAMENT, FORBIDDEN und anderen Bay Area-Größen zu schätzen. Vor allem die Instrumentalfraktion tastet sich mit flitzefingerischem Gespür an METALLICA-mäßige Leads heran, baut Breaks und Arpeggio-Soli in bester TESTAMENT-Tradition in die Songs ein und kann mit einigen verschnörkelten Arrangements punkten.

Demgegenüber steht allerdings Fronter Klaus Spangenberg, der mit seinem Shouting stellenweise etwas eindimensional und (für meine Begriffe) etwas corelastig (was allerdings dann wieder gut zum GRIP INC.-mäßigen Abschlußkracher „Leaders In Disguise“ passt) wirkt. Glücklicherweise sorgen normale Gesangseinlagen hier und da für etwas Abwechslung („Enforced“, oder das mit einem DREAM THEATER-Gitarrenpart aufwartende „ITN“), trotzdem bleibt die Stimme, die mich manchmal irgendwie an die ROSTOK VAMPIRES (kennt die noch wer?) erinnert, der Schwachpunkt des Albums. Vielleicht liegt dies aber auch nur an meinem persönlichen Empfinden, und andere sehen das komplett anders!

Für eine Eigenproduktion ist das vierte Werk „Abyssland“ aber auf jeden Fall ein ordentlicher Brocken geworden, der locker das Potenzial hat, wieder auf einer höheren Ebene mitzuspielen. Ich denke, es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wieder das ein oder andere Label bei den Jungs an die Tür klopft. Als Referenztrack sollten die Verantwortlichen vielleicht mal in die Power-Ballade „Dead End Corridors“ reinhören, ein Song, bei dem ALLES stimmt (auch der melodische, manchmal Hetfield-lastige Gesang), quasi das bandeigene „Sanitorium“! Und bitte, lieber Klaus, sing in Zukunft IMMER so!!!
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review @ myrevelations.de PDF Print E-mail
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9 von 15:
Der blutrote Engel fliegt nach vier Jahren wieder, diesmal als Eigenproduktion. Die zwei Vorgängeralben wurden von Gutter Records veröffentlicht. "Abyssland" heißt das neue Album, für das die Band einiges getan hat. Sänger Klaus Spanngenberg hat viel Zeit mit der Produktion verbracht im eigenen Studio und laut eigener Aussage viel am Gesang getüftelt. Der ist bei vielen Rezensionen des letzten Albums "Crime Entertainment" bemängelt worden und diesmal recht abwechslungsreich gestaltet worden. Auch beim Artwork und abwechslungsreich bebilderten Booklet haben sich Blood Red Angel viel Mühe gegeben! Musikalisch treten die Thrasher nicht immer das Gaspedal bis auf den Boden, sondern haben auch mal eine klassische Halbballade namens "Dead End Corridors" im Programm. Da schlagen Power Metal Herzen höher! Ansonsten ist der Thrash der Herren erfreulich vielseitig und gar nicht stumpf....